13.11.2025

VBE-Landesvorsitzender Franz-Josef Meyer zu der Handreichung zur Handynutzung:

„Handy- und Smartwatchnutzung: Empfehlungen statt Verbote!“

- Kultusministerin stellt Handreichung für Schulen vor - VBE begrüßt klare Regelungen -

 
 

„Jetzt hat auch Niedersachsen nachgezogen und veröffentlicht Empfehlungen zur Umsetzung von verpflichtenden Regelungen für Smartphones und Smartwatches an niedersächsischen Schulen. Der Tenor ist eindeutig: Keine generellen Verbote, wohl aber klare Konzepte zur Handynutzung. Schulen werden verpflichtet dazu schuleigene Regelungen aufzustellen. Diese Handreichung ist überfällig und wird ergänzt durch umfangreiche Materialien für die Praxis", so Meyer in seiner Bewertung der Handreichung.

Gemeinsam mit der Bildungssenatorin Ksenija Bekeris aus Hamburg stellte Kultusministerin Julia Willie Hamburg heute die Handreichung vor. Sie umfassen Handlungsempfehlungen zur rechtlichen Einordnung zur Nutzung digitaler Geräte in der Schule und geben konkrete, altersspezifische und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen nach Schulform und Altersstufen.

Meyer weiter: „Neu ist, dass alle Schulen verpflichtet werden Regeln für den Umgang mit Smartphones und Smartwatches aufzustellen. Schulen, die schon eigene Nutzungsregelungen haben, sollen ihre Konzepte reflektieren und bei Bedarf weiterentwickeln. Ein generelles Verbot lehnt das Kultusministerium weiter ab, wohl auch, um rechtliche Auseinandersetzungen mit den Eltern zu vermeiden."

In die Schulordnung kann aber aufgenommen werden, dass Smartphones während des Unterrichts und in den Pausen nicht benutzt und ausgeschaltet bleiben müssen. Bei Verstößen ist eine vorübergehende Wegnahme des Handys bis zum Ende des Schultages möglich. Bei Smartwatches kann die Deaktivierung der Mithörfunktion verlangt werden. Vertiefende Hinweise gibt es, was zu tun ist bei Verdacht auf Cybermobbing.

Meyer abschließend: „Der VBE begrüßt die Handreichung, denn sie geben den Schulen endlich Rechtssicherheit bei der Nutzung von Handy und Smartwatches. Der mitgelieferte „Werkzeugkasten für den Schulalltag" mit Impulsen, Materialien und Links für die Praxis unterstützt die Schulen bei der Umsetzung. Tipps für Erziehungsberechtigte sind in mehreren Sprachen verfügbar. Angesichts der rasanten Entwicklung im digitalen Bereich - etwa bei KI - kann diese Handreichung nur ein erster Schritt zu mehr Sicherheit um Umgang mit den neuen Medien sein. Eine fortlaufende Ergänzung und Überprüfung der Regelungen ist notwendig."

* Hier geht es zur Handreichung: www.mk-niedersachsen.de

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