17.08.2023

DVBE-Landesvorsitzender Franz-Josef Meyer zum Schulstart in Niedersachsen:

„Verbände geben Tipps, wie Kinder sicher zur Schule kommen!“

Appell zum Schulbeginn: Elterntaxi stehen lassen – zu Fuß, mit Rad oder Roller zur Schule

 
 

„Bald geht die Schule wieder los und für viele Eltern stellt sich die Frage: Wie kommt mein Kind sicher zur Schule? Das Deutsche Kinderhilfswerk, der ökologische Verkehrsclub und der VBE geben dazu Tipps und rufen auf, aktiv ins neue Schuljahr zu starten“, so Meyer in seiner Stellungnahme zur gemeinsamen Aktion des VBE mit weiteren Verbänden.

Den Schulweg zu Fuß, mit dem Rad oder Roller zurückzulegen, sorgt für einen körperlichen Ausgleich der Kinder zum langen Sitzen in der Schule. Sie sind morgens wacher und konzentrierter und können dem Unterricht besser folgen. Außerdem fördert es ihre Entwicklung und stärkt durch die Eigenverantwortung ihr Selbstvertrauen auch für andere Lebenssituationen.

Meyer weiter: „Dazu kommt: Elterntaxis sorgen täglich für ein unübersichtliches Verkehrschaos vor den Schulen, was schnell gefährlich werden kann. Was viele nicht wissen: Das Elterntaxi ist besonders für jüngere Kinder nicht das sicherste Verkehrsmittel. 37 Prozent der im Jahr 2021 im Straßenverkehr verunglückten Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren saßen als Mitfahrende im Auto (Destatis 2022). Hinzu kommt: Halten zu viele Autos gleichzeitig vor dem Schultor, entstehen gefährliche Situationen vor allem für die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad kommen. Ein Kreislauf entsteht, der den Irrglauben manifestiert, es sei sicherer, das Kind mit dem Auto zu bringen.“

Für einen sicheren Schulweg geben die Verbände Tipps:
- Für die Kinder: Laufgemeinschaften organisieren
Laufgemeinschaften sind das Gegenstück zu Fahrgemeinschaften. Dafür werden Kinder aus der Nachbarschaft zusammengebracht, die den Schulweg gemeinsam zurücklegen. Das funktioniert natürlich auch für Radfahr-Gemeinschaften.

- Für Eltern und Schulen: Kinder unterstützen und: üben, üben, üben
Gerade erst frisch eingeschult und den Weg zur Schule sofort alleine zurückzulegen ist für die Jüngsten noch zu viel. Kritische Verkehrsstellen sollten gemeinsam mit Eltern oder Lehrkräften eingeübt werden. Wenn die Regeln im Straßenverkehr spielerisch vermittelt werden, können Kinder den Schulweg selbstsicher bewältigen.

Meyer abschließend:“ Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Rücksicht nehmen!
Jüngeren Kindern fehlt noch die Routine bei den Regeln im Straßenverkehr und sie lassen sich leichter ablenken. Im Umfeld von Schulen ist deshalb Tempo 30 einzuhalten. Gemeinsames Ziel muss es sein, für alle Kinder sichere Schulwege zu schaffen!“

• Weitere Infos zur Schulanfangsaktion der beteiligten Verbände: www.vbe.de

Presse als pdf hier downloaden.

© Verband Bildung und Erziehung | Landesverband Niedersachsen | Raffaelstraße 4 | 30177 Hannover

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